BEKIS – bewegte Kunst und inklusive Schulkultur

BEKIS – bewegte Kunst und inklusive Schulkultur

BEKIS ist ein innovatives kulturelles Bildungsprogramm des ZBK auf Grundlage der IN.ZIRQUE-Didaktik. Es
wird bei schulischen Kooperationspartnern wie der Ev. Grundschule Berlin-Mitte durchgeführt. Dabei
werden jahrgangsübergreifende Klassen in wöchentlichen Zirkuskursen im regulären Unterricht begleitet.
Die BEKIS-Kurse dauern 6 Monate. Jeweils die Hälfte einer Klasse hat Zirkustraining, die andere Hälfte
nimmt parallel an einem Alternativprojekt der Klassenlehrer*in teil. Schüler*innen mit sogenannten
Behinderungen können als Ausgleich für ihr spezifisches Lerntempo ganzjährig am Zirkuskurs teilnehmen.
Mit diesem „Zeit-Geschenk“ können sie in eigener Regie ruhig und kraftvoll Kompetenzen entwickeln. Die
Zirkuskurse werden von einem inklusiven Trainer*innen-Team(darunter zwei Artist*innen mit Trisomie
21) geleitet, welche die vielfältigen Persönlichkeiten der Schüler*innen individuell begleiten und zu
kleinen Zirkus-Aufführungen hinführen.

Es sind auch Anfragen aus dem Bundesgebiet möglich.

Ziele von BEKIS
BEKIS bedeutet die Durchführung einer inklusiven Zirkuspraxis im Schulunterricht. Dabei stehen die
Lernkulturen und Kompetenzen von Menschen mit sogenannten Behinderungen im Mittelpunkt von
Gestaltungsprozessen. Eine mehrjährige ZBK-Praxisforschung ermöglichte es für BEKIS einen
Methodenkoffer mit Praxismethoden zum Aufbau einer inklusiven Lernkultur zu entwickeln. Dieser
Methodenkoffer ermöglicht auch Kindern mit sogenannten Behinderungen Partizipation und
Empowerment.
Die pädagogisch-künstlerischen Methoden werden aus der Perspektive von Kindern mit sogenannten
Behinderungen entwickelt. Ihre Weltzugänge und Handlungsmodelle werden als „normaler Standard“
gesetzt: BEKIS entwickelt aus ihren Lebensperspektiven und Lernstrukturen heraus Bewegungsideen und
eine gemeinsame Bewegungssprache. Damit werden für alle Kinder gleichberechtigt Entfaltungs-Räume
geschaffen.
Das BEKIS-Team arbeitet mit vielen Visualisierungen. Ein Beispiel für konkretes Lernen im Bereich
Akrobatik: Die Schüler*innen können motorische Grundlagen mit der IN.ZIRQUE-Methode von
Bewegungsgeschichten erlernen. Das BEKIS-Team entwickelt mit den Schüler*innen ein Bewegungs-
Vokabular auf der Grundlage der 7 Tiere der IN.ZIRQUE-Didaktik: Diese werden als „Bewegungs-
Buchstaben“ auf Karteikarten visualisiert, einzeln erlernt und zu klaren Bewegungsfolgen inszeniert. Mit
diesem System entsteht eine Akrobatik-Sprache, mit dessen Hilfe die Schüler*innen ihre eigenen
Bewegungsideen selbständig zu kleinen Choreographien gestalten können.

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