Wanderausstellung #muslimisch in Ostdeutschland

Wanderausstellung #muslimisch in Ostdeutschland

Unsere multimediale Wanderausstellung lädt Schüler_innen und Erwachsene ein, muslimische Perspektiven in Ostdeutschland kennenzulernen und sich mit Fragen zur eigenen Identität und Zugehörigkeit auseinanderzusetzen. Mit unterschiedlichen Medien und Beteiligungsmöglichkeiten regt die Ausstellung eine selbstständige Entdeckungsreise nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden an.

Die interaktive Ausstellung mit Audio- und Filmelementen sowie verschiedenen Mitmachstationen ist derzeit ein kostenfreies Angebot für Schulen in Sachsen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Thüringen und richtet sich inhaltlich an Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 bis 10 an Oberschulen und Gymnasien. Das Angebot knüpft an die Lehrinhalte der Fächer Ethik, Gemeinschaftskunde, politische Bildung, Religion, Deutsch u.a. an und wird durch verschiedene Begleitangebote wie Einführungsworkshop für Pädagog_innen, pädagogische Materialien, Projekttage erweitert.

Das Gesamtkonzept der Ausstellung „Muslimisch in Ostdeutschland“ verfolgt vor allem das Ziel, innermuslimische Vielfalt als Teil der ostdeutschen Lebenswirklichkeit erkennen zu lassen und ein Bewusstsein für Diversität zu fördern. Der Islam steht seit Jahren im Zentrum der medialen und politischen Aufmerksamkeit. Stereotype Bilder und Vorurteile sind weit verbreitet, gerade in vielen Regionen Ostdeutschlands, wo kaum muslimische Mitbürger_innen leben und die Debatten vor allem medial geführt werden. Daher sehen wir hier eine besondere Aufgabe und Verantwortung in der schulischen Bildung, differenziertes Wissen anzubieten und zur Reflexion von stereotypen Narrativen anzuregen. Im Hinblick auf muslimfeindliche Tendenzen bedarf es eines klaren Auftretens gegen Diskriminierung sowie der Reflexion stereotyper Islambilder. Bildungskonzepte zum Islam in der Schule sollten daher nicht nur religionsbezogene Fakten anbieten, sondern die Auseinandersetzung mit Vorurteilen und Ausgrenzungsmechanismen einschließen.

Die Ausstellung und eventuelle Fortbildungen für Pädagog*innen und Multiplikator*innen vom ZEOK können unter Umständen gefördert, d.h. kostenfrei angeboten werden. Nachfragen lohnt sich!

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