Meet2Respect

Meet2Respect

In den meet2respect-Unterrichtsbesuchen besuchen Imame und Rabbiner bzw. muslimische und jüdische Religionsvertreter*innen jeweils in Tandems Schulklassen und sprechen sich für gegenseitige Akzeptanz und Respekt, die Wertschätzung von Vielfalt sowie gegen feindliche Einstellungen gegenüber Andersartigkeit aus.

Ziele des Angebots:

In der Unterrichtseinheit geht es darum ein freundschaftliches gemeinsames Auftreten eines muslimischen und eines jüdischen Menschen zu erleben. Die Schülerinnen und Schüler lernen einen jüdischen und einen muslimischen Menschen persönlich kennen. Dabei wird die dem Islam und Judentum inhärente Aufforderung zu Respekt, Toleranz, Gewaltlosigkeit vermittelt. Es werden Stereotype und Vorurteile behandelt und aufgebrochen. Die Differenzierung zwischen dem politischen Nahostkonflikt und dem Zusammenleben von Juden und Muslimen in Deutschland wird aus einer persönlichen Erfahrungsperspektive thematisiert. Darüber hinaus werden Missverständnisse und Unwissen bei muslimischen Schüler*innen über den Islam aufgelöst. Gegebenenfalls können Diskriminierungs- und Ausgrenzungserfahrungen aufgearbeitet werden.

  • Vorstellung und Erfahrungsberichte
  • Spiel: Judentum und Islam – so unterschiedlich wie gedacht? (Klassenstufe 4-7)
  • Diskussion anhand von Aussagen: Stimmt das? (Klassenstufe 8-11)
  • Raum für Austausch und Fragen

Der Unterrichtsbesuch lebt von der persönlichen Begegnung und dem authentischen Auftreten der jüdischen und muslimischen Religionsvertreter*innen. Das persönliche Kennenlernen und der Austausch vermitteln ein lebendiges Beispiel von gegenseitigem Respekt unter Muslimen und Juden, das als Impuls wirkt. Dabei wird auf interaktive Methoden gesetzt, um alle Schüler*innen aktiv zu beteiligen und einzubeziehen.

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