Führungen und Projekte der Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle (Saale)

Führungen und Projekte der Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle (Saale)

Die Besonderheit der Haftanstalt „Roter Ochse“ als historischer Ort besteht darin, dass die politische Verfolgung von vermeintlichen und tatsächlichen Regimegegnern und damit einhergehende Menschenrechtsverletzungen aus zwei diktatorischen Zeitperioden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

In getrennten Ausstellungsbereichen (1933 bis 1945 und 1945 bis 1989/90) wird die politische Justiz der nationalsozialistischen Diktatur einerseits sowie die der sowjetischen Besatzungsmacht und der Deutschen Demokratischen Republik andererseits dokumentiert. Die Führungen thematisieren politisch motivierte Verfolgung von Juden, Sinti und Roma sowie Homosexuellen in der NS-Zeit und Andersdenkenden und Anderslebenden in der DDR.

Diskriminierung bis hin zur psychischen und physischen Vernichtung ist keine Erfindung der Gegenwart. Man kann aus der Geschichte lernen. Am besten vor Ort.

Indem (vorwiegend junge) Leute Geschichten kennenlernen, die in ihrem heutigen Lebensumfeld früher passiert sind, können sie Geschichte sehr konkret - durch Biografien - nachvollziehen. Das geht mit Führungen in der Gedenkstätte und in der Stadt und mit Hilfe von Fotos und Dokumenten, die man auf verschiedene Arten kennenlernen und erfahren kann.

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